Glemstalschule

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Veranstaltungen, Berichte

"Technikwerkstatt BOSCH" Abschlussveranstaltung

Am Mittwoch, den 10. Juli wurden im Musiksaal der Glemstalschule wieder die Ergebnisse des Schuljahres 2018/19 aus der Bildungspartnerschaft mit der Robert-Bosch GmbH vorgestellt. Anwesend waren neben den Eltern der beteiligten SchülerInnen der Leiter der Ausbildungsabteilung Herr Ziegler, die beiden Ausbilder Herr Krämer und Herr Geiger, sowie als Vertretung des Schulträgers Herr Gerlach aus Hemmingen. Seitens der Schule Schulleiterin Frau Vöhringer und die betreuenden Lehrer Herr Siebert und Frau Abdel Keriem.
Übers Schuljahr hinweg lernten die SchülerInnen der Klassen 7 zunächst, wie unterschiedliche Energieformen letztlich in elektrische Energie umgewandelt werden.
An verschiedenen Demonstrationsmodellen wurden die Inhalte in Kleingruppen gemeinsam mit den BOSCH - Auszubildenden erarbeitet. Die Funktionsmodelle entstammen dem Programm „Power for School“ der „Wissensfabrik Deutschland GmbH“, zu deren Gründungsmitgliedern auch BOSCH gehört. Dieses Programm  will vor allem Schule und Wirtschaft näher zusammenbringen, um Kindern und Jugendlichen frühzeitig Einblicke in Technik und auch Kontakte in Firmen zu vermitteln.
Neu hinzu kam in diesem Schuljahr erstmals der Projektbereich „IT to School“.
Hier lernen die SchülerInnen auf einfache Weise einfache Computerprogramme zu schreiben, um damit einen kleinen Microcontroller, den „Calliope mini“ zu programmieren.

Dieser kann dann ganz unterschiedliche Funktionen ausführen, wie einfaches Blinken, Ansteuern von Motoren, erkennen von Hindernissen über angeschlossene Sensoren, usw.
Möglich macht dieser frühe Einstieg ins Programmieren die Programmiersprache „NEPO“. Über formgebundene Programmbausteine können am Bildschirm die Programmabläufe erstellt und auch simuliert werden. Nach Übertragung auf den Calliope erfolgt die direkte Ausführung der Funktionen.
Nach einem Einstieg in das Programmieren an der Schule durften die SchülerInnen dann in die Ausbildungswerkstätten bei BOSCH, um dort eigens von der Ausbildungsabteilung entwickelte Roboterfahrzeuge zu montieren. Dabei wurden außerdem Fertigkeiten zum Bearbeiten von Kunststoffen (sägen, feilen, bohren, biegen) erlernt oder vertieft sowie das Löten der elektrischen Anschlüsse erlernt.
Nach einem straffen Zeitplan waren die Fahrzeuge auch unter tatkräftiger Unterstützung durch die Azubis rechtzeitig zur Präsentation fertig.
Für die SchülerInnen war dies eine enorme Bereicherung des Schulalltags und ein wichtiger Baustein im Hinblick auf eine spätere Berufswahl. Für die Azubis war vor allem das Weitergeben gerade erlernter Kenntnisse an die Schüler eine wichtige Erfahrung.
Unser großer Dank gilt an dieser Stelle unserem Bildungspartner BOSCH und wir freuen uns bereits wieder auf das nächste Projekt im kommenden Schuljahr.
R.S.
 

Quelle: LKZ, H. Wolschendorf
Quelle: LKZ, H. Wolschendorf