Glemstalschule

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Veranstaltungen, Berichte

Jugendwoche des Kreisverbands der Jugendzentren

Wie jedes Jahr veranstaltete die Kreisjugendpflege und der Kreisverband der Jugendzentren Ludwigsburg in der Woche vor den Herbstferien gemeinsam die kreisweite Jugendwoche unter dem Motto "Lebenskunst - Fit für die Zukunft"  
In deren Rahmen wurden in den Einrichtungen der offenen Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit über 200 Veranstaltungen zu vielfältigen Themen und Fragestellungen, die Jugendliche bewegen, angeboten. Aus einem von der Kreisjugendpflege zusammengestellten Veranstaltungspool können sich die Einrichtungen der offenen Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit, sowie Schulen die für sie jeweils geeigneten Veranstaltungen wählen und buchen.
Die Schulsozialarbeit Schwieberdingen entschied sich im Rahmen des Präventionskonzeptes der Glemstalschule Schwieberdingen-Hemmingen für folgende Angebote im Bereich der Drogen-, Medien- und Sexualprävention. Außerdem fand für die MUM (Mensch und Umwelt) Gruppen der Klassenstufe 10 eine Fashion Führung durch Stuttgart statt, die sich vor allem mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigte.
 
Drogenprävention
Bereits eine Woche vor der offiziellen Jugendwoche kam am Montag 15. und Donnerstag 18. Oktober 2018 Frau Wittke vom Referat für Prävention des Polizeipräsidiums in die 7. Klassen der Glemstalschule. Sie referierte über legale und illegale Drogen, Gründe für den Einstieg und Konsum und die körperlichen, gesellschaftlichen und rechtlichen Folgen.
 
Am 23. Oktober 2018 kam dann Michael Seil mit der Veranstaltung „Michael war drogenabhängig“ nach Schwieberdingen, um aus der Sicht eines ehemaligen Süchtigen zu berichten. Er erzählte von seinem Leben mit den Drogen, von dem Einstieg, dem Leben in der Szene, dem Ausstieg und seinem heutigen Leben. Hierbei stellten sich einige Schüler auch Fragen wie zum Beispiel “warum nimmt man Drogen?“, „Wie haben die Freunde reagiert?“ oder „Warum hört man wieder auf“? Diese konnten die Schülerinnen und Schüler im Anschluss in Abwesenheit der Erwachsenen stellen und so in eine Diskussion mit dem Referenten einsteigen.
 
Medienprävention
Da die Schule immer häufiger feststellen muss, dass die Anzahl der Smartphone-User in Klassenstufe  5 rasant ansteigt, diese jedoch meist nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen, bekamen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 am 25. und 26. Oktober 2018 Besuch von Frau Trostel, Jugendsachbearbeiterin vom Polizeirevier Vaihingen/Enz, die zum Thema „WhatsApp und Co“ referierte. Sie klärte die Schüler über Risiken der beliebten Apps WhatsApp, Snapchat, Instagram etc auf, wie zum Beispiel unüberlegt Bilder weiterzuversenden, Kettenbriefe und Cybermobbing. Außerdem zeigte sie den Kindern Beispiele für Klassenchatregeln, die nun anschließend in den Sozialstunden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern für die eigene Klasse erstellt werden sollen.
 
 
Prävention im Bereich Sexualität
„Bevor es richtig los geht“ unter diesem Motto kamen am 25. Oktober 2018 die Referenten Daniel Rezanek und Ayke Böhmer von der Beratungsstelle Pro Familia in die 3 6er Klassen. Geschlechtergetrennt wurden in lockerer Atmosphäre zuvor eingesammelte Fragen zum Thema „verliebt sein, „mein Körper“, „Pubertät“ und Sexualität“ beantwortet.
 
Future Fashion Rundgang durch Stuttgart – nachhaltiger Modekonsum
Am 26. Oktober 2018 trafen sich alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10, die das Fach MUM (Mensch und Umwelt) belegen am Schlossplatz mit Lena Krumbein von der Jugendinitiative BW. Es wurden unterschiedliche Läden besucht über die den Schülerinnen und Schüler etwas zu Produktion, Verkauf und Nachhaltigkeit erzählt wurde.
Am eindrucksvollsten war der Laden "wiederbelebt". Eine start up Firma die Kleidung nachhaltig selber entwirft und näht. Der Inhaber hat den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Zuschneidetisch den Produktionsablauf erklärt, was sehr spannend und anschaulich war. Schön war zu sehen, dass die Schülerinnen und Schüler so ihr  Wissen um die Problematik von Nachhaltigkeit, Kinderarbeit bzw. Arbeitsbedingungen in Bangladesch, Chemiefaser oder die Entsorgung unserer Klamotten nochmals anbringen und sogar vertiefen konnten.