Glemstalschule

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Bootsregatta

Forschungsbericht von der Regatta-AG

Heute berichten wir vom derzeitigen Stand in unserer Arbeitsgemeinschaft „Bootsregatta“. Bekanntlich haben sich unter diesem Thema die Schülerinnen und Schüler der AG der naturwissenschaftlichen Forschung verschrieben. Das Projekt wird gefördert von zwei öffentlichen Stiftungen  unter dem Dach von MINT, der bundesweiten Initiative zur Förderung des Nachwuchses in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Betreut werden unsere jungen Forscherinnen und Forscher von unserer Lehrerin Frau Wenz und von Herrn Dr. Bolenz, der sich als Jugendbegleiter ehrenamtlich einbringt.

Nach einem langen Studium der theoretischen Grundlagen, das immer von experimentellen Phasen begleitet wurde, ist man in der AG nun mit der praktischen Umsetzung schon sehr weit gekommen. Viele der Boote haben Gestalt angenommen. Manche der Entwürfe, die auf dem Papier zunächst gut aussahen, mussten nach der Erprobung verbessert werden. Alle Boote funktionieren mit einem „Knattermotor“, bei dem in einem Kreislauf erhitztes Wasser für einen Rückstoß sorgt. Und der soll natürlich möglichst kräftig sein, damit die Boote bei der Regatta auf der Glems demnächst gut abschneiden.

Ganz unterschiedlich sind die Umsetzungen geworden. Bei der Gruppe von Kilian ist zum Beispiel ein Katamaran aus Styropor  entstanden. Voraussetzung war ein ordentlicher Bauplan, den er zufrieden präsentiert. Im Moment biegt er die Rohre für die Heizung, um sie später einzubauen. Sara und Sarah haben ihr Boot schon mit einer Seemöwe aus Fimo geschmückt. Logisch – schließlich heißt das Boot ja auch „Seemöwe“. Im Moment stellen sie die Kerzenhalterung unter dem „Kessel“ her. Sie haben gemerkt, dass die Leistung abnehmen würde, falls die Kerze verrutscht. Das soll nicht passieren.

Was hat die Teilnahme an der AG den Siebtklässlern bis jetzt gebracht? Wir lassen sie selbst zu Wort kommen: „Wir haben uns viel über Antriebe informiert, wie das die Natur macht, zum Beispiel die Qualle und der Tintenfisch. Das nennt man Bionik, wenn man der Natur etwas abschaut.“ „Wir haben unser Wissen über Antriebe auf Plakaten dargestellt. Dazu haben wir uns auch im Internet informiert.“ Immer wieder wird die wichtige Rolle der Baupläne erwähnt. So meint Moritz, während er sein sandgefülltes Rohr biegt, ganz unverblümt: „Das Erstellen von technischen Skizzen ist nervig, aber notwendig.“ Und wiederholt wird gesagt: „Wir haben uns für diese AG entschieden, weil wir gerne was Technisches machen und erforschen. Die Entwicklung eines Bootes ist interessant.“

Noch manches ist unvollständig. Beispielsweise fehlen noch die Dächer aus Acrylglas. Aber die große Bootsregatta ist in greifbare Nähe gerückt, und die Spannung steigt. Welches Boot ist den harten Anforderungen auf der wilden Glems am besten gewachsen?